Aktuelle Herausforderungen für die Wissenschaftskommunikation und unser Beitrag


Die Wissenschaftskommunikation steht heute im Spannungsfeld vielfältiger Erwartungen: Sie soll Wissen verständlich vermitteln, Vertrauen in Wissenschaft stärken, Debatten versachlichen und zur Demokratiebildung beitragen. Auch das sich wandelnde mediale Umfeld, Dynamiken der sozialen Medien und die Etablierung von KI-Tools sind Herausforderungen, mit denen die Wissenschaftskommunikation konfrontiert ist. Damit sie diesen begegnen und ihre Rolle erfüllen kann, braucht es eine informierte und reflektierte Praxis. 

Wir finden: Eine Reflexion dessen, was gute Wissenschaftskommunikation ausmacht und wie man mit den oben genannten Herausforderungen umgehen kann, ist essenziell. Das Erfahrungswissen der Praktiker*innen kann und sollte dabei durch wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt werden. Dabei ist es wiederum wichtig, dass Wissenschaftler*innen sich mit den Bedarfen der Praxis und der Frage nach einer guten und effektiven Wissenschaftskommunikation auseinandersetzen – so können sie ihre Forschungsfragen einerseits entsprechend ausrichten und andererseits ihre wissenschaftliche Arbeit mit dem Erfahrungswissen aus der Praxis bereichern. Mit ihren Untersuchungen im Forschungsfeld Wissenschaftskommunikationen können Disziplinen wie Kommunikationswissenschaft, (Wissenschafts-)Soziologie, Psychologie und Linguistik einen wertvollen Beitrag für die professionelle Gestaltung von Kommunikationsaktivitäten leisten und dabei helfen, Strategien für den Umgang mit den genannten Herausforderungen zu entwickeln. Es fehlt jedoch oft an interdisziplinärem Austausch sowie an Übersichtsarbeiten, die die Aussagekraft von Einzelbefunden einordnen und Forschungslücken, insbesondere bei praxisrelevanten Forschungsfragen, aufzeigen können.

Mit unseren Formaten setzen wir an dieser Lücke an und stärken so eine informierte, reflektierte und effektive Wissenschaftskommunikation.